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<pre>Die nicht von der Hand zu weisende Auswärtsschwäche des SC Freiburg in Kombination mit dem grundsätzlichen Aufwärtstrend von Werder Bremen (insbesondere im Weserstadion), lassen auch uns in Richtung Gastgeber tendieren.  <p> Aber: Die „alte Dame“ hat vor kurzem erst mit 3:2 bei RB Leipzig gewonnen und auch bei den aufstrebenden Augsburgern ein 1:1 geholt.  <p>  Der kräftezehrende Europapokal-Rhytmus ist gerade für international unbefleckte Neulinge alles andere ein Zuckerschlecken. Das musste vor der Länderspielpause unter anderem die TSG Hoffenheim schmerzvoll am eigenen Leib erfahren: <p> Doch dies ist nun ohnehin Schnee von gestern. Unter Walpurgis herrscht wieder Optimismus – frei nach dessen Motto: „Wenn wir so weitermachen, werden wir belohnt.“ <p>  Beunruhigende fünf Zähler trennen das vor der Länderspielpause erneut unterlegene Schlusslicht (1:2 gegen Werder Bremen) nun schon vom rettenden Ufer.  </pre>


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<pre>für Erstaunen sorgte allein die Tatsache, dass der Sechs-Punkte-Auftakt vor allem der starken Moral zu danken war — bezüglich derartiger Tugenden stand die Truppe zuletzt verlässlich auf dem Schlauch.  <p> Entgegen dieser Prognosen trauen die Wettfreunde den Berlinern aber auch am Samstag ein Pünktchen zu: Vor allem die bislang mit einer sauberen Weste glänzende Abwehr dürfte gewiss auch von den Wölfen nicht so ohne Weiteres zu überwinden sein.  <p>  Trotz leichter Anzeichen von Besserung haben zumindest die Wettfreunde aus den bisherigen Dortmunder Auftritten den Schluss gezogen, dass es vermutlich noch eine ganze Weile dauern wird, bis die Mannschaft mit den Vorstellungen des neuen Trainers richtig halbwegs warmgeworden ist. <p> Apropos Psyche: Diese machte auch Kevin Volland lange Zeit einen Strich durch die Rechnung. Geschlagene 1083 Minuten wartete der Nationalspieler bereits auf einen Treffer, bis gegen die Fuggerstädter der Knoten endlich platzte. <p>  Bis es am 5. Spieltag im Duell gegen den FC Schalke jedoch tatsächlich erstmals zu einer Begegnung mit einem Großkopferten kommt, werden den Stuttgartern noch zwei vergleichsweise dankbare Möglichkeiten geboten, den bislang eingetretenen Schaden umgehend aus der Welt zu schaffen. Vor dem Gastspiel bei der Hertha verspricht dabei insbesondere der anstehende Auftritt gegen die Eintracht, eine vielversprechende Angelegenheit zu sein.  </pre> 


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<pre> Erscheinen die hier geschürten Ã„ngste angesichts des bereits elf Punkte betragenden Polsters auf die direkten Abstiegsplätze etwas übertrieben, scheint der Realitätssinn bei der TSG Hoffenheim ein Bisschen stärker ausgeprägt zu sein.  <p> Der Nationalstürmer erzielte kurz vor Schluss den Siegtreffer und verhinderte damit nicht nur neue Trainer-Diskussionen in der Auto-Stadt, sondern ersparte dem VfL auch die schlechteste Hinrunde seiner Bundesliga-Geschichte.  <p>  Hatte damals noch der Siegtreffer von Gebre Selassie das Weserstadion in ein Tollhaus verwandelt, bekamen in jüngerer Zeit jedoch vor allem fremde Arenen den nach wie vor ungebrochenen Überlebenswillen der Hansestädter zu sehen. <p>  Diesem klaren Erfolg war es dann auch zu verdanken, dass die Kölner Fans ihre Mannschaft — zumindest für einige Stunden – an der Tabellenspitze stehen sahen; zum ersten Mal seit dem 2August 1996! <p>  Mit Blick auf den Spielerkader sehen die VfB-Verantwortlichen um Sportvorstand Robin Dutt dagegen sehr wohl Handlungsbedarf. Deshalb wird aktuell sowohl für die Innenverteidigung als auch für die Offensive nach Verstärkungen gefahndet.  </pre>


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<pre> Und auch gegen die Bayern blieb der Torschützenkönig der Vorsaison ohne Treffer. Mittlerweile ist er schon seit 476 Minuten ohne Treffer — er hat damit die längste Tor-Flaute seit drei Jahren (damals waren es 632 Minuten).  <p> Wie sich bei der folgenden 2:3-Schlappe in Mainz erwies, blieb den Schwaben über den Winter aber auch die frappierende Auswärtsschwäche erhalten: Da es in der Fremde erst zu einem einzigen Pünktchen reichte, ist der Aufsteiger auch weiterhin zu den abstiegsbedrohten Teams zu zählen.   <p> Das Spitzenspiel des ersten Spieltages ist jedoch das Duell Borussia Dortmund gegen Mönchengladbach. Der neue BVB-Coach Thomas Tuchel kann also gleich bei seiner Premiere im Signal Iduna Park testen, ob seine Mannschaft dem Vorjahres-Dritten und diesjährigen einem Champions-League-Teilnehmer Paroli bieten kann. Die Wettanbieter sind dahingehend überaus zuversichtlich, obwohl die Bilanz auf ein ausgesprochen ausgeglichenes Duell hinweist — beide Teams konnten jeweils 29 Siege bejubeln, 28 Partien endeten mit einem Remis. <p>  Dabei war die TSG eigentlich schon längst aus dem Rennen für einen Platz in der europäischen Elite-Liga. Zum Ende der Hinrunde bzw. zu Beginn der Rückrunde gab es eine Phase mit nur einem Sieg aus sieben Liga-Spielen.  <p> Die Bilanz nach sämtlichen 92 Erstliga-Vergleichen schanzt dabei den schwächelnden Gastgebern die Favoritenrolle zu (42 Siege, 19 Remis, 31 Niederlagen).  </pre>


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<pre> Statistisch betrachtet kommt das Duell mit den Kraichgauern damit genau zur richtigen Zeit. Denn die jüngsten drei Auseinandersetzungen mit der TSG haben die Königsblauen allesamt gewonnen.  <p> Wurde der bereits ordentliche Auftritt gegen die Bayern noch von einer besonders guten Vorstellung des bestens aufgelegten Rekordmeisters in den Schatten gestellt, hielten die Knappen gegen die als enorm heimstark anerkannte TSG über die gesamte Distanz auf Augenhöhe mit.  <p>  Dabei steht Leipzig in der Auswärtstabelle nur auf Rang 7 und hat sechs der bisherigen 14 Auswärtspartien in dieser Saison verloren. Diesen sechs Pleiten stehen drei Remis und fünf Siege gegenüber. <p>  Aber aussichtlos ist für die Schwaben die Situation keineswegs, der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt nur magere zwei Zähler.  <p> Vornehmlich ist es somit der starken Abwehr zu verdanken, dass die in der Mercedes-Benz-Arena erzielten vier Treffer für hervorragende zehn Zähler gut gewesen sind.  </pre>


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